St. Maurinus und Marien

Katholische Kirchengemeinde für Lützenkirchen und Quettingen

St. Maria Rosenkranzkönigin

Ein Falke in Quettingen

Anreicherung von DDT, einem schon lange nicht mehr eingesetzten Schädlingsbekämpfungsmittel, über die Nahrungskette in den Vogelkörpern. Ab einem bestimmten Vergiftungsgrad konnten sie keine überlebensfähigen Eier mehr produzieren.

Andererseits wurden auch die Beutetiere immer weniger – Mäuse, Frösche, und andere kleine Tiere verschwanden mehr und mehr aus unserer Umgebung. Die Vögel fanden immer seltener ein Revier, das sie auch ernähren konnte; und das war alles eine Folge der vernichtenden Wirkung menschlicher Eingriffe in das Habitat.Doch dann, langsam, begann ein Umdenken. Die Anwendung von DDT und anderen giftigen Mitteln wurde als erstes verboten. Dann wurden immer mehr kleine und große Biotope unter Schutz gestellt; es wurden auch  etliche neue geschaffen, Hecken und Waldränder wurden vielfältig gestaltet und vorher betonierte Wasserläufe „renaturiert“. Damit entstanden wieder mehr Lebensräume für kleine Tiere – und dadurch auch neue Lebensgrundlagen für die Greifvögel und andere gefährdete Arten.Und nun gibt es sogar einen Turmfalken in Quettingen.

Aber halt! Er fliegt wieder raus aus der Turmluke! Und, 2 Sekunden später, folgt ihm ein zweiter Falke, sie jagen einander, umkreisen sich, spielen hoch in der Luft. Es ist ein Paar. Und offensichtlich haben sie sich unsere Kirche als Zuhause ausgesucht. Wenn alles gut geht, werde ich es in diesem Sommer 2010 erleben: Turmfalken brüten auf der Quettinger Kirche.

Mein Herz öffnet sich für die Freude an den seltenen und den häufigen Tieren. Und für die Liebe zur guten Schöpfung. Gott, Herr des Lebens, hilf uns, die schöne Welt zu bewahren und zu pflegen!

(P.S.: Die Abbildung ist ein Beispiel-Bild aus der deutschen Wikipedia.)

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